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Stellenangebot: Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das Projekt „Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz“ zum Thema regionale Kooperations- und Konfliktbeziehungen (IASS, Potsdam)

Das Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) in Potsdam sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das Projekt „Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz“ zum Thema regionale Kooperations- und Konfliktbeziehungen. Es handelt sich um eine Position in Vollzeit (100%). Die Vergütung erfolgt nach E 13 TVöD (Bund). Die Position ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und ist auf 3 Jahre befristet. Der Dienstsitz ist Potsdam.

Das neue BMBF-finanzierte Forschungs- und Politikberatungsprojekt „Sozialer Strukturwandel und responsive Politikberatung in der Lausitz“ untersucht die soziale Strukturdynamik, die den Kohleausstieg regional und überregional charakterisiert und macht Vorschläge dazu, wie Kooperationsprozesse einen demokratisch gestalteten Strukturwandel ermöglichen können. Die Forschungsarbeiten sind eng verzahnt mit einem Politikberatungsprozess, der die Landesregierungen Brandenburg und Sachsen adressiert. Insbesondere soll das GRW-Projekt „Zukunftswerkstatt Lausitz“ darin unterstützt werden, eine länderübergreifende Leitbildentwicklung zu konzipieren und umzusetzen.

Gesucht wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in. Der wissenschaftliche Fokus seiner/ihrer Arbeit liegt auf der Untersuchung von regionalen Akteurskonstellationen und Kooperations- und Konfliktbeziehungen in der Lausitz im Rahmen des Strukturwandels. Dies beinhaltet die Publikationen für eine wissenschaftliche und nicht- wissenschaftliche Öffentlichkeit. Der Politikberatungsfokus, zu dem diese Stelle beitragen soll, liegt auf der Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung von kollaborativen Ansätzen, Formaten und Prototypen für transformative Konsultationsprozesse in der Lausitz, in Zusammenarbeit mit Akteure auf lokale, regionale und Bundesebene. Somit bietet die Stelle die hochinteressante Gelegenheit qualitative Sozialforschung und eine responsive Politikberatung zu verbinden.

Aufgaben sind: Konzipierung und Umsetzung eines Research Designs mit Fokus auf sozialen Kooperations- und Konfliktverhältnissen in Strukturwandelprozessen; Publikation der Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften, wiss. Journals, auf nationalen und internationalen Tagungen sowie in nichtwissenschaftlichen Veröffentlichungen; Erarbeitung von (v.a. für die politische Ebenen relevante) Lösungsvorschlägen zur Problematik: Wie können transformative regionale Kooperationen in der Lausitz gestaltet werden?; Konzipierung, Mitgestaltung und Umsetzung von Konsultationsveranstaltungen mit dem Zweck, unterschiedliche Akteure mit vielfältigen Perspektiven auf den Strukturwandel zusammenzubringen, um ihre Beziehung zu stärken, Konflikten zu bearbeiten und Kooperationschancen zu ergründen; bedarfsorientierte Teilnahme und gezielte Beiträge zu strategischen Dialogen und vierteljährlichen Beiratssitzungen, in denen das Forschungsprojekt der Bundes- und Landesregierung sowie der Zukunftswerkstatt Lausitz Bericht erstattet.

Anforderungen sind u. a.: Masterstudium in den interpretativen Sozialwissenschaften, vorzugsweise in der Soziologie, Anthropologie, Humangeographie, den Science and Technology Studies oder einer vergleichbaren Wissenschaft; sehr gute empirische Methodenkenntnisse und Erfahrung im Bereich von qualitativer Forschung, besonders im Kontext von sozialen Konflikten und/oder soziokulturellen Transformationsprozessen; Erfahrung mit transdisziplinären Ansätzen (v.a. ethnographische Ansätze und Aktionsforschung) und vertrauter Umgang mit dem Vielfalt der (wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen) Rollen, die solche Ansätze erfordern; Kenntnis von ko-kreativen und partizipativen Methoden (z.B. Art of Hosting, Design Thinking, Scenario Planning, Storytelling, etc.) und/oder von Konfliktmanagement Ansätze; verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse; ausgezeichnete Fähigkeiten in transdisziplinärer sowie ethnographischer Forschung; umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Prozessgestaltung/ Konfliktmanagement/ Moderation von Konsultationsveranstaltungen; Bereitschaft und Interesse, zahlreiche Forschungsreisen und -aufenthalte in der Region Lausitz zu unternehmen.

Die Bewerbungsfrist endet am 27.07.2018.

Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Stellenausschreibung (PDF).

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