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Call for Papers: Schwerpunktheft „Neomaterialistische Technik- und Mediensoziologien: Potenziale, Spannungen und Desiderata“, Zeitschrift für Soziologie

Mit dem Schwerpunktheft „Neomaterialistische Technik- und Mediensoziologien: Potenziale, Spannungen und Desiderata“ soll der Versuch unternommen werden, das Potenzial auszuloten, das neomaterialistische Überlegungen und Konzepte als theoretischer Rahmen, Forschungsmethode oder kritische Sensitivität für die soziologische Auseinandersetzung mit Technik und Medien bereitstellen könnten. Dabei soll eine Perspektive erschlossen werden, die Technik und Medien weder als distinktive Bereiche der sozialen Wirklichkeit verhandelt noch diese essentiell in eins setzt. Anstatt Medien auf den Aspekt ihrer Technizität zu verkürzen oder Technik bloß als Medium und Mittler zu begreifen, soll nach Möglichkeiten gesucht werden, die uns näher an die Dinge heranführen, gerade indem sie uns weg von der Idee einer Essenz oder Dinghaftigkeit leiten. Statt von Dingen auszugehen soll die Frage nach den verschiedenen materialisierenden Modi und Effekten von Technik und Medien von ihren Relationen aus neu gestellt werden.

Beiträge sollen folgende oder ähnliche Fragen bearbeiten:

  • Wie kann die Idee einer aktiven Materie für die soziologische Analyse von Technik und Medien nutzbar gemacht werden?
  • Welches Innovationspotenzial bieten neomaterialistische Konzepte für die empirische soziologische Erforschung von Technik und Medien?
  • WelcheBrücken,SpannungenundHerausforderungenbeinhaltenneomaterialistischeAnsätze für Technik- und Mediensoziologien sowie für deren Beitrag zur soziologischen Theoriebildung?
  • Wie lassen sich Medien und Technik durch neomaterialistische Überlegungen (begrifflich) unterscheiden und näher spezifizieren?
  • Was beinhaltet es, die Frage der Verantwortung und des Antwortens mit und durch Technik und Medien soziologisch neu zu stellen?

Das Schwerpunktheft ist für die Zeitschrift für Soziologie geplant. Thematisch passende Abstracts (400 Wörter) können bis zum 15. September 2020 an barla@soz.uni-frankfurt.de und trischler@soz.uni-frankfurt.de gesendet werden Die Entscheidung über die Annahme erfolgt Ende September.

Mehr Informationen finden Sie im Call for Papers.

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