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Call for Papers: „Der Zusammenhang von Organisation und Produktion wissenschaftlichen Wissens“ im Rahmen des 39. DGS-Kongresses (24.–28.09.2018, Göttingen)

Im Rahmen des 39. DGS-Kongresses „Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen“ vom 24. bis 28. September 2018 in Göttingen findet die Veranstaltung „Der Zusammenhang von Organisation und Produktion wissenschaftlichen Wissens. Zur Neukonfiguration des Verhältnisses zwischen Hochschule und Wissenschaft“ der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung statt.

Die wissenschaftliche Wissensproduktion und die Organisation Hochschule als einer ihrer zentralen Orte sind eng miteinander verflochten. So sind Produzenten wissenschaftlichen Wissens sowohl in organisationalen Hierarchien als auch in fachwissenschaftlichen Communities verankert. Sie sind beispielsweise zugleich W3-Professorin und international anerkannte Expertin in ihrem Fachgebiet. Entsprechend sind auch Publikationen nicht nur Medium der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, sondern gleichzeitig in der Hochschulgovernance zum Einsatz kommende quantifizierte Leistungsmarker. Hochschulen verfügen über ein Arsenal an organisationalen Rollen und Entscheidungslogiken; sie sind aber auch ein Ort, an dem wissenschaftliches Wissen produziert, zur Diskussion gestellt und vermittelt wird. Organisationale Strukturen, Programme und Hierarchien an Hochschulen sind dementsprechend maßgeblich und an vielen Stellen mit der wissenschaftlichen Wissensproduktion verflochten, wohingegen die „Produkte“ wissenschaftlichen Wissens Faktoren für Entscheidungen in Hochschulen und über Hochschulen sind. Diese Beispiele zeigen, wie grundlegend die Organisation und Produktion wissenschaftlichen Wissens in Machtbeziehungen eingebettet sind.

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Beitragseinreichungen sind bis zum 31.03.2018 möglich.

Mehr Informationen können dem vollständigen Call for Papers entnommen werden.

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