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CfA „Der Stand der Netzwerkforschung“ & Aufruf zur Gründung der „Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung“

Aufruf für die Tagung „Der Stand der Netzwerkforschung“ am 5./6. Dezember 2016 in Darmstadt. Gesucht sind Arbeiten und Anwendungen der Netzwerkforschung aus einem weiten Spektrum unterschiedlicher wissenschaftlicher Fächer und aus der Praxis. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2016.

Die Tagung wird gemeinsam organisiert von der Initiative „Netzwerkforschung interdisziplinär (siehe unten) und der Schader-Stiftung in Darmstadt.
Informationen zur Veranstaltung:
Beginn: 05.12.2016 | 10:00 Uhr
Ende:    06.12.2016 | 17:00 Uhr
Ort: Schader-Forum | Goethestr. 2 | 64285 Darmstadt

Anmelden und Abstracts einreichen kann man über die Seite der Schader-Stiftung:
http://www.schader-stiftung.de/veranstaltungen/aktuell/artikel/call-for-abstracts-der-stand-der-netzwerkforschung/

Call for Abstracts

Die sozialwissenschaftliche Netzwerkforschung ist dabei, sich in ganz verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zu etablieren. Von ihrer Herkunft her ist die Netzwerkforschung aber ein inter-, in Teilen auch transdisziplinäres Projekt. Wir möchten Beiträge zur Netzwerkforschung sammeln und auf der Tagung am 05.-06.12.2016 in Darmstadt schauen, was auf diesem Gebiet in den einzelnen Fächern geschieht, und wo Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Fächern entstanden ist.
Wir rufen zur Einreichung von Vortragsvorschlägen auf, in denen Arbeiten und Anwendungen der Netzwerkforschung präsentiert werden sollen. Auf diese Weise soll ein möglichst weites Spektrum der Netzwerkforschung über unterschiedliche wissenschaftliche Fächer hinweg und in der Praxis von Netzwerkfragestellungen abgebildet werden.
Ziel der Tagung ist es, den fachlichen Diskurs über das jeweilige einzelne Fach hinaus auszudehnen und außerdem einen Wissenschafts-Praxisdialog anzustoßen. Wer also auf dem Gebiet der Netzwerkforschung und der Anwendung von Forschungsergebnissen tätig ist, und dabei über einen metaphorischen Gebrauch des Netzwerkbegriffes hinausgeht, ist zur Beteiligung aufgerufen.
Die Vortragsvorschläge (abstracts) sollen 200 Wörter umfassen. Sie sind bis zum 31. Juli 2016 über diese Webseite einzureichen. Sie erreichen diese Seite auch über den shortlink www.schader-stiftung.de/netzcall2016 <http://www.schader-stiftung.de/netzcall2016>.
Bitte benutzen zum Einreichen Ihres Vorschlags das Anmeldeformular, dass Sie über den Button „Teilnehmen“ oben beim Termin erreichen.

Aufruf zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung dient die Tagung der Gründung der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung.
Die zu gründende Gesellschaft möchte mit ihren zukünftigen Aktivitäten den Kontakt zwischen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen und zur Praxis in der Netzwerkforschung bündeln und befördern. Hierdurch soll die Diffusion von Erkenntnissen und Methoden der Netzwerkforschung befördert werden. Die neue Gesellschaft organisiert Zusammenkünfte von Netzwerkforschern und Netzwerkforscherinnen unterschiedlicher Disziplinen und auf diesem Gebiet praktisch arbeitenden Personen.
Die Deutsche Gesellschaft für Netzwerkforschung dient der Interessensvertretung. Sie vertritt die fachübergreifende Perspektive der Netzwerkforschung in Wissenschaftsgremien, z.B. in Fragen der Forschungsförderung, einer Forschungs- und Praxisethik, der Archivierung und Bereitstellung von Daten und Veröffentlichungsmöglichkeiten. Außerdem gibt die Gesellschaft Anregungen und Unterstützung für die Ausbildung des Nachwuchses an den Universitäten und Hochschulen, für die ebenfalls eine fachübergreifende Perspektive notwendig ist.
Die Deutsche Gesellschaft für Netzwerkforschung hat die Aufgabe, die öffentliche und wissenschaftliche Aufmerksamkeit für die Netzwerkforschung zu erhöhen. Sie dient Organisationen, Medien und Öffentlichkeit als Ansprechpartner und strebt Kooperationen mit anderen Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene an.

Initiative Netzwerkforschung interdisziplinär:
Iris Clemens, Universität Bayreuth
Kai Fischbach, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Johannes Glückler, Universität Heidelberg
Claudius Härpfer, Universität Frankfurt am Main
Roger Häußling, RWTH Aachen University
Bettina Lelong, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund
Alexander Mehler, Universität Frankfurt am Main
Christian Stegbauer, Universität Frankfurt am Main

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